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Was macht Hoffnung?

Aktualisiert: 8. Aug. 2023

Nichts. Das sagt zumindest ein Großteil der Generation Babyboomer. Zwischen November 2022 und Februar 2023 führte das Institut für Generationenforschung mehrere Datenerhebungen unter der Bevölkerung in Deutschland durch. Den Geburtenjahrgängen 1950-1964 machte laut den Umfragen kaum etwas Hoffnung: 35,16 Prozent der Babyboomer blicken hoffnungslos in ihre Zukunft.


Je älter, desto weniger hoffnungsstiftende Ressourcen

Durchschnittlich sind junge Menschen optimistischer, was ihre eigene Zukunft angeht. Neun von zehn Personen der Generation Z (Geburtenjahrgänge 1995-2009) blicken optimistisch in ihre Zukunft. Hoffnung machen den Jungen vor allem andere Menschen im sozialen Umfeld, wie Familie oder Freunde. Die aus psychologischer Sicht so wichtigen Ressourcen für die körperliche und geistige Gesundheit, die sozialen Kontakte, fallen bei älteren Menschen eher weg. Weniger als zwei von zehn Personen der Generation Babyboomer geben an, dass sie Hoffnung aus anderen Menschen in ihrem sozialen Umfeld schöpfen könnten.


Umfrage des Institut für Generationenforschung. n = 1.428; Novemberumfrage 2022; Offene Frage.

Sorgenkinder sind die Alten

Zwar äußern sich junge Menschen tendenziell optimistischer über die Zukunft als ältere Menschen, trotzdem sind sie nicht sorgenfrei: Sie geben in den Befragungen des Instituts an, sich mit vielen Ängsten auseinandersetzen zu müssen. Klimawandel und Umweltzerstörung, Wirtschaftliche Ängste oder Ängste vor der Zukunft beschäftigen die jungen Menschen weitaus mehr als die älteren. Wenn es aber um nicht-diffuse oder abstrakte, sondern um ganz konkret erfahrbare Ängste handelt, kehren sich die Verhältnisse wieder um: Dann zeigen sich die älteren Menschen deutlich besorgter. Dass Ersparnisse durch die Inflation verzehrt oder der eigene Geldbeutel nicht groß genug für die steigenden Mieten sein könnte, belastet die älteren weitaus mehr als die jüngeren.


„Ältere Menschen lassen sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung in der Regel weniger schnell durch gesellschaftliche Ereignisse ängstigen. Ihnen bereitet eher Kopfzerbrechen, welche Auswirkungen die Ereignisse konkret haben können“, so Hartwin Maas, Mitbegründer des Instituts für Generationenforschung.


Die Ergebnisse der Studien sind auch im Buch Best-Ager-Marketing von Hartwin Maas nachzulesen:

Hartwin Maas: Best-Ager-Marketing


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