Krieg, Krisen und Katastrophen: Wie spreche ich mit meinem Kind?

Ein Leitfaden für alle, die ihr Kind altersgerecht informieren wollen.


Es ist nicht immer einfach, mit Kindern über die Geschehnisse in der Welt zu sprechen – vor allem, wenn es um Themen wie Krieg oder Katastrophen geht. Doch sind genau bei diesen Themen sachliche und aufklärende Gespräche zwischen Erwachsenen und Kindern unentbehrlich.


Wir bekamen viele Anfragen von Journalisten, wie Eltern und Lehrkräfte mit Kindern über diese sensible Thematik idealerweise sprechen sollen.


Gemeinsam mit der Pädagogin und Psychologin Dr. Perret haben wir einen Ratgeber geschrieben. In diesem Buch werden neben fundiertem Hintergrundwissen zur kindlichen Verarbeitung von Kriegen und Krisen auch hilfreiche Tipps und Methoden an die Hand gegeben, wie Erwachsene diese doch sehr schwierigen und belastenden Themen sachlich und altersentsprechend für Kinder aufbereiten können. Das theoretische Wissen wird unterstützt durch viele anschauliche Beispiele aus der Berufspraxis.


Dipl.-Psych. Rüdiger Maas, M.Sc.

"Unsere Welt wird permanent von Katastrophen heimgesucht. Vor allem durch Social Media erfährt die Berichterstattung eine ganz andere Dimension, Reichweite und Geschwindigkeit. Eltern, Lehrkräfte und eigentliche die ganze Gesellschaft muss sich hiermit mehr auseinandersetzen, als die meisten es bisher machen.

Unsere Studien vom Institut für Generationenforschung haben immer wieder gezeigt, dass die Geschwindigkeiten der Informationsverarbeitung in den jeweiligen Generationen sehr unterschiedlich sind und am Ende zu einer komplett unterschiedlichen Bewertung führen kann."



Dr. Eliane Perret

"Gerade in belasteten Zeiten, wie es Kriegsgeschehen und Katastrophen mit sich bringen, brauchen Kinder und Jugendliche das Gespräch mit Erwachsenen, die ihnen sachlich und kompetent zur Seite stehen. Wir dürfen Kinder und Jugendliche nicht im Stich lassen, wenn sie sich mit ihren Fragen zu Krieg und anderen Katastrophen an uns wenden. Es ist wichtig, dass dieses Buch erscheinen konnte, denn Erwachsene und Kinder sind in Zeiten des Krieges und der Katastrophen in besonderer Weise gefordert, sich im Gespräch zu finden."